Schulferien und Wechselmodell: wie geteilt wird

Die Wochenzählung pausiert in den Ferien nicht: Woche 8 bleibt gerade, ob Schule ist oder nicht. Viele Vereinbarungen sehen für die Schulferien allerdings eine abweichende Aufteilung vor.

Die drei gängigsten Modelle

  • Fortführung — der Rhythmus gerade/ungerade läuft unverändert weiter. Das ist am einfachsten, kann aber dieselben Ferien mehrere Jahre hintereinander demselben Elternteil zuweisen.
  • Je eine Hälfte — jede Ferienperiode wird geteilt, wobei erste und zweite Hälfte von Jahr zu Jahr wechseln.
  • Wechsel nach Perioden — ein Elternteil nimmt Herbst- und Winterferien, das andere Weihnachten und Frühjahr, im Folgejahr umgekehrt. Der Sommer wird oft gesondert geteilt, nach Halbmonaten oder Monaten.

Wozu die Zonen dienen

Das französische Mutterland ist in drei Zonen unterteilt — A, B und C —, deren Winter- und Frühjahrsferien zu unterschiedlichen Terminen liegen. Herbst-, Weihnachts- und Sommerferien sind in allen Zonen gleich.

Zwei Elternteile, die in Schulbezirken verschiedener Zonen wohnen, haben also nicht dieselben Bezugstermine. Die Vereinbarung sollte ausdrücklich festhalten, welche Zone maßgeblich ist: in der Regel die der Schule des Kindes.

Der kritische Punkt

Eine Ferienperiode erstreckt sich fast immer über mehrere ISO-Wochen unterschiedlicher Parität. Zwei Wochen Herbstferien umfassen etwa eine gerade und eine ungerade Woche. Sagt die Vereinbarung „der Rhythmus läuft weiter", ist die Aufteilung mechanisch. Sagt sie „je eine Hälfte", muss der Stichtag definiert werden.

Unsere Seite zu den Schulferien zeigt für jede Periode und jede Zone Nummer und Parität der betroffenen Wochen.